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CARTIS Geschichte und Technologie


CARTIS®-Technologie und das Pulver sind patentiert.

Seit Langem schon erproben verschiedene Wissenschaftler die Kombination aus Aktivkohle und Silber, um die wunderbaren Eigenschaften von Aktivkohlefiltern zum Nutzen der Wasseraufbereitung einzusetzen und durch das Vorhandensein von Silber, das eine bakteriostatische Wirkung besitzt, gleichzeitig Probleme der bakteriellen Kontaminierung zu beseitigen. Schon in der Antike waren die bakteriostatischen Eigenschaften von Silber (und anderen Schwermetallen) bekannt, denn die Römer bewahrten ihr Wasser gerne in Silberkrügen auf.

Im Zuge der wissenschaftlichen Fortschritte wurde es denkbar, die Eigenschaften dieser beiden Materialien miteinander zu verbinden.
Die verschiedenen Methoden, die dem CARTIS-Verfahren vorausgingen, beruhten auf chemischen Imprägnierungsmethoden, die eine Verwendung für die Aufbereitung von Trinkwasser durch die viel zu hohe Freisetzung von Silber aufgrund der Instabilität des Produkts (schwache Verbindung zwischen dem Kohlenstoff und den Silbersalzen: Bindung durch Van-der-Waals-Kräfte) unmöglich machten. Darüber hinaus gelangten auch die unterschiedlichen Bestandteile der chemischen Bäder ins Wasser, die für die Herstellung des Produkts zum Einsatz kamen.

Für die Behandlung von Trinkwasser ist dies von Bedeutung: Bei der Verwendung eines porösen Trägermaterials als Filter setzen sich die verschiedenen, im zu behandelnden Wasser enthaltenen Schadstoffe in den Poren ab, die dadurch zu einer geradezu idealen Brutstätte für Bakterien werden.

Das CARTIS-Verfahren ermöglicht ohne den Einsatz von „chemischen Bädern“ eine modulierbare Metallisierung der äußeren und inneren Oberflächen, so dass auch die Poren des Trägermaterials mit einer metallischen Schicht überzogen werden und das Bakterienwachstum verhindert wird.

Bei den zahlreichen Freisetzungsversuchen, die mit den Cartis-Produkten durchgeführt wurden, konnte zu keiner Zeit eine quantifizierbare Menge freigesetzten Silbers festgestellt werden.
CARTIS macht sich starke, den kovalenten Bindungen zugeordnete Ag-Trägerstoff-Bindungen zunutze. Die der chemischen Methode zugrunde liegenden Bindungen sind eher mit den wesentlich schwächeren Van-der-Waals-Kräften vergleichbar.
Umfassende physikalisch-chemische Analysen unseres Metallisierungsverfahren haben ergeben, dass sich das Silber in seiner reinsten metallischen Form AgO ablagert (das Beschichtungsverfahren verhindert im Gegensatz zu den anderen Verfahren eine Oxidation des Metalls) und die herausragende Reaktivität im Wasser gewährleistet.
Die unterschiedlichen oxydierten Zustände des Kohlenstoffs (z. B. C-O, C=O, …) haben bei der Wasseraufbereitung hingegen eine günstige Wirkung.
Durch Analysen vom Typ XPS konnte die Bildung von Silbercarbid bei unserer Behandlung im Plasmaverfahren nachgewiesen werden. Dies zeugt von der außerordentlichen Stabilität des entstandenen Produkts, die weit über den Rahmen einer Verbindung von zwei Elementen hinausgeht!

Über die Remanenz :
Die Remanenz ist die Fähigkeit des Wassers, sich nach der Behandlung nicht zu verschmutzen. Unter Remanenz verstehen wir den folgenden experimentellen Prozess: Das in unserem Verfahren behandelte Wasser wird in einem beliebigen Behälter aufgefangen und vier Tage lang an der freien Luft stehengelassen. Nach diesem Zeitraum entnehmen wir eine Probe dieses Wassers und unterziehen es einer Reihe bakterieller Untersuchungen: Es wird keine krankheitserregende Bakterie festgestellt (von Labors zertifizierte Analysen). Es handelt sich folglich um eine Fähigkeit, die das im Cartis-Verfahren behandelte Wasser nach dem Kontakt mit unserem Produkt auf präzise parametrierte Art und Weise (kinetische Energie...) erworben hat. Tatsächlich bewirkt der berechnete Durchgang des Wassers durch das Cartis-Material die Katalyse von physikalisch-chemischen Reaktionen, die bei einer Betrachtung der mikrobiologischen Bilanz ergeben, dass die Bakterien insbesondere durch den reaktiven Beitrag des Sauerstoffs (wie bereits oben erwähnt) oxydiert werden. Diese bakterientötende Eigenschaft geht über die reine baktoriostatische Eigenschaft hinaus.
Die Bildung und der Erhalt von Karbiden und Versilberungen durch unser Verfahren beweisen, dass wir aus Sicht des Produkts etwas anderes erhalten, als Pulver oder metallisch imprägniertes Material. Diese Eigenschaften sind für die Reinigung und die Aufbewahrung des Wassers wesentlich.


Internationale Veröffentlichung Patentnr.: 98/47819 WO internationale Patentanmeldung Nr.: PCT/IB98/00619
Schweiz Patente CH19970000934 und CH19970002242 Nr. 691 592
Afrikanischer Kontinent Patente ARIPO Nr. AP 1160 und OAPI Nr. 11208
China Patentnr. ZL98805426.4
Mexico Patent MX 990 9751
Europa Patent angemeldet unter der Nummer EP 0 979 212 B1 Classification N°C02F 1/50

Patentanmelder & Erfinder: Herr Hervé GALLION (Eigentümer)

Das technologische Verfahren wurde zusammen mit dem frz. Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS (Centre national français de la Recherche Scientifique) entwickelt.

Das Pulver wird unter Einsatz von Plasmareaktoren hergestellt.

Die Herstellung des Pulvers und das Know-how spielen eine zentrale Rolle für den gesamten Verfahrensablauf.